Unser Newsletter im Sommer 2021

Ich grüße Sie sehr herzlich mit einem Wort aus Matthäus 5, 44 + 45:

„So spricht der Herr: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen,

damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.“
Wir alle waren mal Kinder und haben es selbst so gemacht, wie es heute unsere Kinder und Enkel auch machen: Die Schuld auf den oder die andere abwälzen. „Der oder die ist schuld, der oder die hat das gemacht, da hab ich ihm oder ihr aber mal gesagt was Sache ist…!“
Haben Sie auch still Ihre Hand beobachtet?
Der Zeigefinger zeigt in die Richtung des Beschuldigten, aber oh weh, drei Finger zeigen doch auch auf mich! So ähnlich erging es mir, als vor kurzem die Schaufensterscheibe vom Israelladen zerschlagen wurde. Es kam wie der Blitz aus heiterem Himmel. Eigentlich hatte ich diese kleine Sache auf kleiner Sparflamme halten wollen, aber der Einbau der neuen Scheibe verzögerte sich. Ein Neukunde verstand meine Botschaft nicht. Ich hatte deutlich gemacht, dass die Kripo keinen Ansatzpunkt hat, in welche Richtung ermittelt werden könnte und ich selber habe mit niemanden „eine Rechnung offen“. Der Kunde provozierte in einem sozialen Netzwerk  und jetzt wurde eine größere Geschichte daraus. Schlecht war, dass man auf eine Bevölkerungsgruppe den Finger richtete, aus der der Täter sein soll. Was sagt uns hier das Bibelwort? Es ist sehr ungewöhnlich und herausfordernd. Als ich dieses Wort zu meiner Konfirmation erhielt, war es für mich wie eine eiskalte Dusche.

Menschen lieben und achten, die mich nicht leiden können, oder aber … Stopp…ich sie ja auch nicht! Ein anderes Wort sagt noch dazu, dass wir unseren Nächsten so lieben sollen, so wie wir uns selber lieben. Feindesliebe – Selbstliebe – Feindesliebe! Nur so gewinne ich Menschen für den Glauben an den lebendigen Gott. Als mich die Polizei an dem Tag sehr früh anrief, um mir zu sagen, dass die Schaufensterscheibe zu Bruch gegangen sei, musste ich diese Arbeit als Zeitungsausträger unterbrechen. Nachdem der Tathergang aufgenommen worden war und wir die Scherben zusammen kehrten, machte ich mich wieder an das Austragen der Zeitungen. Ich war wieder im Alltag: Während ich weiter die Zeitungen austrug, betete ich zu Gott. „Herr Gott, ich vergebe dem Täter, dass er die Scheibe eingeschlagen hat und segne ihn in Deinem Heiligen Namen. Bitte erreiche sein Herz, dass er Dich kennenlernt.“ Während dieses Gebetes wurde mein Herz ruhig.

Die Scheibe war kaputt, ja das war und ist ärgerlich, wenn sowas passiert. Aber ich ärgerte mich nicht mehr darüber, weil ich den Ärger an Gott abgegeben hatte. Ein Glaser war schnell gefunden und jetzt ist es gleich ein wenig heller hier im Israelladen En-Gedi. Kommen Sie doch mal wieder vorbei, jetzt ist es ja endlich wieder möglich. Sehr hoffe ich, dass das Tragen der Maske auch bald Geschichte sein wird, wenn wir uns an die Hygienevorschriften halten.
Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie solche Erlebnisse mit dem Wort Gottes in Ihrem Alltag haben können und vergessen Sie nicht das Loben und Danken dazu!

Schalom,

Ihr Markus Büttner

  AKTUELLES

 

1.8.2021 - Israel-Freundestag in Reichenbach / Vogtland

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Mail aus Reichenbach von den Sächsischen Israelfreunden.
Vorausichtlich am 1.August 2021 soll es möglich sein, dass wieder ein Israel-Freundestag stattfindet. Nähere Infos finden Sie hier.

 

  

Israelladen En-Gedi, Markus Büttner, Biengäßchen 12, 95028 Hof

  Telefon: 0 92 81 / 14 02 67, E-Mail: info@israelladen.de, Onlineshop: www.israelladen.de

  Öffnungszeiten: MO – FR: 9 – 12 Uhr und 13 –18 Uhr / SA 9 – 12 Uhr

  „Wer Israel segnet, den werde ich auch segnen.“ 1. Mose 12, 3

 

 

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