Unser Newsletter im Januar 2019

Ganz herzliche Segensgrüße mit einem Vers aus Habakuk 2,20: „Aber der Herr ist in Seinem heiligen Tempel, es sei stille vor Ihm alle Welt!“


Im gesamten Kapitel 2 schimpft Gott! Gibt es das auch? Machen Sie sich bitte einmal die Mühe, die 19 vorhergehenden Verse zu lesen. Worüber ist Gott zornig? Er schimpft über die Götzen, die wir Menschen uns gemacht haben. Der lebendige Gott spricht hier nicht nur zum Volk Israel. Nein! Er meint uns alle. Was ist mir wichtiger als Gott? Sind Sie darüber vielleicht auch schon einmal erschrocken? Sie sitzen im Gottesdienst, die Predigt ist sehr gut. Und was machen Ihre Gedanken? „Das Auto müsste mal wieder in die Waschanlage, hoffentlich gelingen mir heute die Klöße, hoffentlich zappelt der Sohn / die Tochter drüben im Kindergottesdienst nicht zu arg rum, wenn der Kollege nur mal endlich pünktlich wäre…“. Warum können wir so oft Stille nicht ertragen. Dabei kann Ruhe und Stillwerden so gut tun. Es ist sogar gut, wenn wir unser Leben aus der Stille heraus leben. In einem Jugendlied, das ich sehr liebe, heißt es, dass wir, wenn wir in der Stille ankommen, alles los lassen dürfen bzw. sollen, auch das was uns belastet, wir können unsere Not und unsere Ängste auch zu Gott schreien, um wieder frei atmen zu können. Nur wenn wir das machen können, dann können wir befreit leben, dann kann ich ab und zu meinen Nächsten neben mir auch mit anderen Augen sehen. Dann sehe ich vielleicht, was ihm oder ihr gerade das Leben schwer macht und kann ihm/ihr helfen. Gelingendes Leben. Der Vers aus Habakuk sagt uns, dass sich der lebendige Gott in Seinem Tempel aufhält. Was könnte damit gemeint sein? Der Tempel in Jerusalem ist doch schon lange zerstört. In einem anderen Vers in der Heiligen Schrift heißt es sinngemäß, dass der Heilige Gott in uns wohnen will. In meinem Herzen. Das ist ja ein riesiges Geschenk! Der große heilige Gott will in mir wohnen. Das ist wirklich ein riesiges und sehr schönes  Geschenk. Ja und wenn ich ihn dann in mein Herz lasse, dann kann ich auch alles was ihn da stört, alle Götzen und alles, an was ich mich klammere, dem lebendigen Gott überlassen.  Er räumt dann alles hinaus. Ich darf Ja sagen und dann zieht Er ein und – es zieht mit ihm Ruhe und Stille ein. Das was ich so dringend brauche, um still und ruhig zu werden. Dann ist alles gut.

 

Ich wünsche Ihnen Zeit. Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Zeit, um dann mit Ihm ins Gespräch zu kommen.

Gott segne Sie.

Schalom, Ihr Markus Büttner

 

Israelladen En-Gedi, Markus Büttner, Biengäßchen 12, 95028 Hof

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  „Wer Israel segnet, den werde ich auch segnen.“ 1. Mose 12, 3

 

 

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